Minimalinvasive Operationstechniken (MIC)
Die Leistenbruch Operation in Gewebe schonender MIC-Technik mit Verstärkung der Bauchwand durch ein gewebeverträgliches feines Kunststoffnetz zwischen Muskelwand und Bauchfell bietet gegenüber den herkömmlichen offenen OP-Methoden erheblich mehr Patientenkomfort und Sicherheit bezüglich der Belastbarkeit. Die Wiedereingliederung in den Alltag beginnt am Tag nach der Operation. Körperliche und sportliche Belastungen sind bereits nach ein bis zwei Wochen möglich. Beidseitige Leistenbrüche können problemlos in einer Sitzung operiert werden, ohne dass vom Patienten eine wahrnehmbare Mehrbelastung besteht.

Dr. Höllenriegel empfiehlt als Spezialist die Leistenbruch Operation in minimalinvasiver TEPP / TEP-Technik

Für dieses Operationsverfahren existieren irreführenderweise zwei Bezeichnungen:
1. TEPP-Technik: Total Extraperitoneale Patch Plastik.
2. TEP-Technik: Total Extraperitoneale Plastik. (Extraperitoneal bedeutet außerhalb der Bauchhöhle).
Die Bezeichnung TEP wird allerdings in der Orthopädie bereits seit Jahrzehnten für eine Total-Endo-Prothese (Hüftgelenksprothese / Hüft-TEP, Kniegelenksprothese / Knie-TEP) verwandt. Sinnvollerweise sollte daher für die minimalinvasive Leistenbruch Operation die Bezeichnung TEPP-Technik lauten.
Bei der Leistenbruch Operation in sogenannter TEPP / TEP-Technik wird über drei kleine Schnitte (5-10 mm) minimalinvasiv videoendoskopisch nur eine Bauchdeckenspiegelung durchgeführt. Die Übersicht während der Operation ist hervorragend, auf dem hoch auflösenden Monitor wird das Operationsfeld mehrfach vergrößert dargestellt. Der endoskopische Eingriff ist äußerst Gewebe schonend, da die Nerven enthaltende Bauchmuskulatur sowie das Bauchfell weder geschnitten noch genäht werden. Die Operation erfolgt nur zwischen den anatomischen Schichten. Das dünne Netz wird ohne Metallclips oder Nähten am Muskel zwischen die Bauchdeckenschichten eingelegt und verstärkt damit anhaltend die Bauchwand mit sofortiger Belastbarkeit.
Warum wird von Dr. Höllenriegel die TAPP-Technik nicht angewandt
TAPP-Technik: Transabdominelle Präperitoneale Plastik bzw. Transabdominelle Patch Plastik. (Transabdominell bedeutet durch die Bauchhöhle).
Die Leistenbruch Operation in sogenannter TAPP-Technik gestaltet die minimalinvasive endoskopische Operation und Netzeinlage über die Bauchhöhle, also im Bereich der Gedärme mit entsprechenden Möglichkeiten von Darmverletzungen. Das Bauchfell muss hierbei im Leistenbereich aufgeschnitten und abschließend wieder vernäht werden. Das Netz wird von den meisten Operateuren mit Metallclips an der Bauchmuskulatur fixiert, mit dem Risiko der Nervenverletzung. Die TAPP-Technik bietet gegenüber der TEPP / TEP-Technik daher keinerlei Vorteile. Aus Gründen der Risikominimierung für den Patienten hat sich Dr. Höllenriegel bei der Leistenbruch Operation auf die TEPP / TEP-Technik mit Ihren Vorteilen spezialisiert.
Warum bietet die Roboter assistierten MIC-Technik keinen Vorteil
Bei der sogenannten Roboter assistierten MIC-Technik wird die Optik nicht von einem Assistenzarzt geführt, sondern von einem Sprachcomputer gesteuerten Gerätearm. Dies hat für das Operationsergebnis keinerlei Vorteile, man „spart“ sich nur den Assistenten. Die operativen Fähigkeiten und die Präzision des Operateurs werden dadurch keinesfalls erhöht.
