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Die Lokalanästhesie (lokale Betäubung) bei der Leistenbruch-Operation bietet in der Regel keinerlei Vorteile für den Patienten

Im Gegenteil! Bei einer Leistenbruch-Operation unter lokaler Betäubung hat der Patient erheblich mehr Stress. Nicht selten treten plötzlich Schmerzen während der Operation auf, weswegen dann „nachgespritzt“ werden muss.

Bei der häufig angebotenen - und als schonend angepriesenen - lokalen Betäubung mit „Dämmerschlaf“ wird ein Narkosemittel(!) gespritzt. Hier von einer Operation in Lokalanästhesie zu sprechen ist unredlich.

In einer Klinik mit qualifizierter Anästhesieabteilung ist heutzutage eine Vollnarkose das für den Patienten angenehmere und schonendere Narkoseverfahren. Seit über 20 Jahren werden selbst in Ambulanten Operationszentren Vollnarkosen auch bei älteren Patienten routinemäßig durchgeführt. Diese Patienten verlassen ein bis zwei Stunden nach der Operation zu Fuß das OP-Zentrum. Bedingung sind natürlich – ob ambulante oder stationäre Operation in Vollnarkose – ein qualifiziertes Narkosefacharzt-Team als auch sämtliche modernen technischen Ausrüstungen vor Ort.

Diese Voraussetzungen werden häufig nicht erfüllt, weswegen dann die Vollnarkose als riskant und eine lokale Betäubung als besonders schonend dargestellt wird, obwohl ein Narkosemittel als „Dämmerschlaf“ gespritzt wird.

Die Behauptung: „Offene Leistenbruch-Operationen mit Schnitt im Leistenbereich hätten den Vorteil der Lokalanästhesie“ ist daher irreführend und außerdem nicht zeitgemäß.


Minimalinvasive/endoskopische Leistenbruch-Operationen werden prinzipiell in Vollnarkose durchgeführt

Dr. Höllenriegel führt seit 20 Jahren ambulante Operationen in Vollnarkose ohne Zwischenfälle durch. Die Ängste vor einer Vollnarkose sind heutzutage – unter den oben genannten Voraussetzungen – nicht mehr begründet.