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Was sind die Vorteile der Leistenbruch Operation in minimalinvasiver TEPP / TEP-Technik

Die minimalinvasive videoendoskopische Leistenbruch Operation in TEPP / TEP-Technik hat gegenüber den konventionellen Operationsverfahren mit einem 5-10 cm großen Schnitt in der Leistenregion deutliche Vorteile für den Patienten.

Es besteht eine hervorragende Sicht auf das optisch vergrößerte Operationsgebiet durch moderne Optiken und große hochauflösende Monitore. Die Präparation der anatomischen Schichten kann dadurch viel subtiler durchgeführt werden. Außerdem besteht auch die Möglichkeit einer genauen Bilddokumentation der einzelnen Operationsschritte.

Gleichzeitig bietet die TEPP / TEP-Technik gegenüber der minimalinvasiven sogenannten TAPP-Technik ebenfalls deutliche Vorteile.


Erheblich weniger postoperative Beschwerden

Über 90% der Patienten nehmen keine Schmerzmittel am Tag nach einer Leistenbruch Operation in TEPP / TEP-Technik, da das Nerven tragende sensible Gewebe in der Leistenregion weder geschnitten noch genäht wird. Die Operation erfolgt sehr Gewebe schonend zwischen den anatomischen Schichten.


Äußerst rasche Belastbarkeit

Nach einer Leistenbruch Operation in TEPP / TEP-Technik können Sie sofort wieder Alltagstätigkeiten ausüben. Körperliche und sportliche Belastungen sind nach ein bis zwei Wochen bereits wieder möglich.


Vermeidung von Nervenschäden

Die häufigste Komplikation nach einer Leistenbruch Operation in offener Technik mit Schnitt in der Leiste sind nach großen Studien Nervenverletzungen in der Leistenregion. Es handelt sich hierbei um Taubheitsgefühle in der Leisten-, Scham- und Oberschenkelregion oder um sehr schwer behandelbare anhaltende Schmerzen. Die Häufigkeit von Nervenschäden wird mit insgesamt ca. 15% angegeben! Bei der Leistenbruch Operation in minimalinvasiver TEPP / TEP-Technik lassen sich dauerhafte Nervenschäden fast vollständig vermeiden.


Minimales Rezidivrisiko

Das Risiko eines erneuten Bruches trotz Leistenbruch Operation ist bei der TEPP / TEP-Technik gegenüber den Nahttechniken mit Schnitt in der Leistenregion äußerst gering.


Beidseitige Leistenbruch Operation in einer Sitzung

Beidseitige Leistenbrüche können bei der TEPP / TEP-Technik in einer Sitzung mit den gleichen drei kleinen Zugängen operiert werden. Der Patient spürt in der Regel nach der Operation keinen Unterschied ob er ein- oder beidseitig operiert wurde. Bei den offenen Operationsmethoden mit Schnitt in der Leistenregion werden die Operationen daher meist in zwei Sitzungen vorgenommen. Beidseitige Operationen mit Schnitten in beiden Leistenregionen in einer Sitzung führen zu deutlichen Einschränkungen des Patienten nach der Operation.


Rezidivbrüche nach Vor-Operationen können besser und risikoärmer mit der TEPP / TEP-Technik versorgt werden

Bei erneut aufgetretenen Leistenbrüchen nach Vor-Operation in konventionell offener Technik sollte – auch nach den allgemeinen Richtlinien – nicht nochmals offen mit Leistenschnitt operiert werden. Das Risiko für Verletzungen der Samenstranggebilde sowie der Nerven wäre deutlich höher, da die Operation in einem voroperierten Gebiet mit häufig erheblichen Verwachsungen stattfinden würde. Bei der Leistenbruch Operation in minimalinvasiver TEPP / TEP-Technik kommt man mit den Verwachsungen von der Vor-Operation nicht in Kontakt, da die Operation hinter der Muskelwand erfolgt.


Eine Sterilisationsoperation (Vasektomie) beim Mann kann simultan problemlos durchgeführt werden

Sollten Sie als Mann eine Vasektomie, d.h. eine Durchtrennung der Samenleiter in Erwägung ziehen, berät Sie Dr. Höllenriegel gerne ausführlich. Im Rahmen einer minimalinvasiven Leistenbruch Operation wäre die Vasektomie ohne zusätzliche Schnitte am Hodensack beidseits und damit ohne zusätzliche Beeinträchtigungen möglich.


Kosmetischer Vorteil

Die kosmetisch versorgten kleinen Stichincisionen bei der Leistenbruch Operation in minimalinvasiver TEPP / TEP-Technik sind gegenüber den 5-10 cm großen Schnitten bei offener OP-Technik nach wenigen Wochen kaum sichtbar.


Bei der TEPP / TEP-Technik ist keine Operation in der Bauchhöhle wie bei der TAPP erforderlich

Dadurch besteht keine Verletzungsgefahr an den Eingeweiden (vorwiegend Darm) und ebenfalls keine Gefahr für eine bedrohliche Bauchfellentzündung (Peritonitis) sowie für postoperative Verwachsungen in der Bauchhöhle.

Diese Tatsache ist insbesondere vorteilhaft bei Vor-Operationen im Bauchraum wie Blinddarmoperationen oder Darmoperationen mit den entsprechenden Verwachsungen und der damit verbundenen noch höheren Verletzungsgefahr bei der TAPP-Technik.

Mit diesen Verwachsungen im Bauchraum kommt man bei der Leistenbruch Operation in TEPP / TEP-Technik nicht in Berührung. Das Bauchfell muss bei der TEPP / TEP-Technik auch nicht aufgeschnitten und am Ende der Operation wieder vernäht werden.

Die Verwendung von Titanklammern oder Nähten am Bauchmuskel zur Fixierung des Netzes ist bei der Leistenbruch Operation in TEPP / TEP-Technik nicht erforderlich, wodurch Nervenverletzungen so gut wie ausgeschlossen sind.