Leistenbruch OP nach Shouldice / Lichtenstein

Gibt es Gründe nicht minimal invasiv zu operieren?

Bedingt durch seine langjährige Spezialisierung auf die minimal invasive TEPP / TEP-Technik bei der operativen Versorgung von Leistenbrüchen (Fallzahl über 6.500) sieht Dr. Höllenriegel nur noch in wenigen Ausnahmen die Indikation für ein konventionelles operatives Vorgehen nach Shouldice oder Lichtenstein mit Schnitt in der Leistenregion.

Alle offenen OP-Methoden beim Leistenbruch (wie Shouldice und Lichtenstein) haben den erheblichen Nachteil von postoperativen Nervenschädigungen (Taubheit oder gar anhaltende Schmerzen) zwischen 5-15%. Aus diesem und weiteren Gründen empfiehlt Dr. Höllenriegel das minimal invasive Operationsverfahren in TEPP / TEP-Technik.

» Alle Vorteile der TEPP / TEP-Technik.

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Orthopäden
in München auf jameda

Ausnahmen für offene OP-Techniken

Bei im Wachstum befindlichen Kindern wird keine Netzimplantation durchgeführt. Die operative Versorgung erfolgt daher bei Kindern mit Schnitt in der Leiste, je nach Alter durch verschiedene Nahttechniken. 

Bei Patienten mit äußerst schweren Herz-/Lungenerkrankungen – und damit sehr schlechtem Allgemeinzustand – kann das Narkoserisiko auch in einer Klinik mit modernster Ausstattung zu hoch sein. In diesen Fällen führt Dr. Höllenriegel die Leistenbruch Operation nach Shouldice oder Lichtenstein in Lokalanästhesie durch. Patienten mit Zustand nach Herzinfarkt und erfolgreicher Behandlung durch Stent oder Bypass Operation können allerdings problemlos minimal invasiv operiert werden.

Bei Zustand nach radikaler Prostata-Operation wegen Karzinom muss in sehr wenigen Fällen aufgrund ausgedehnter Verwachsungen von der Vor-Operation bei der TEPP / TEP-Technik als auch bei der TAPP-Technik auf ein offenes Operationsverfahren während der Operation „umgestiegen“ werden.

Bei minimal invasiv voroperierten Rezidiv-Leistenhernien ist meist eine erneute minimal invasive Operation nicht möglich bzw. ratsam, weswegen hier dann ein offenes OP-Verfahren Anwendung findet.

Leistenbruch OP Shouldice (Naht) – Lichtenstein (Netz)

Welche offene OP-Technik beim Leistenbruch

Bei der offenen Leistenbruch Operation wird in der Leistenregion ein 5-10 cm langer Schnitt gelegt und alle Bauchdeckenschichten präpariert und einzeln vernäht, oder ein Kunststoffnetz durch Nähte fixiert. Diese OP-Methoden können auch in Lokalanästhesie vorgenommen werden. Dr. Höllenriegel empfiehlt – wenn eventuell kein minimal invasives OP-Verfahren in Frage kommt – die folgenden Techniken und führt sie bei Bedarf auch routiniert durch.

Leistenbruch Operation nach Shouldice

Seit Jahrzehnten internationaler Standard der konventionellen OP-Technik. Hier werden sämtliche Bauchwandschichten im Leistenbereich einzeln vernäht, insbesondere wird hier die Rekonstruktion der tiefsten Schicht durch Doppelung der sogenannten Fascia tranversalis durchgeführt.

Leistenbruch Operation nach Lichtenstein

Bei dieser OP-Methode wird ein Kunststoffnetz spannungsfrei auf Muskulatur und Leistenband eingenäht unter Neubildung eines Leistenringes.

Es gibt noch diverse weitere offene OP-Techniken (Gilbert, TIPP Verfahren, Rutkow, Minimal Repair, etc.), welche Dr. Höllenriegel wegen diverser Nachteile persönlich nicht durchführt und auch nicht empfiehlt.

Leistenbruch OP in TEPP / TEP-Technik

Dr. Höllenriegel empfiehlt als Experte diese OP-Technik

Die Leistenbruch Operation in minimal invasiver TEPP / TEP-Technik findet gleich im Bereich zwischen Bauchmuskulatur und Bauchfell statt, wo die eigentliche Operation und auch die Netzeinlage erfolgt. Das Eindringen in die Bauchhöhle ist nicht erforderlich. Der minimal invasive Eingriff ist äußerst Gewebe schonend, da die Nerven enthaltende Bauchmuskulatur sowie das Bauchfell weder geschnitten noch genäht werden. Die Operation erfolgt nur zwischen den anatomischen Schichten. Ein dünnes optimal verträgliche Netz wird ohne Clips oder Nähten am Muskel zwischen die Bauchdeckenschichten eingelegt und verstärkt damit anhaltend die Bauchwand. Es besteht eine sofortige Mobilität für Alltagsbelastungen, schwere körperliche Belastungen sowie sportliche Aktivitäten sind nach ein bis zwei Wochen möglich.

Die operationstechnisch anspruchsvolle TEPP / TEP-Technik wird nur von wenigen Spezialisten routiniert durchgeführt. Dr. Höllenriegel operiert in dieser Technik seit über 17 Jahren mit einer persönlichen Fallzahl von über 6.500 und gehört daher international zu den erfahrensten Experten auf diesem Gebiet. Hier können Sie sich über die erheblichen Vorteile der minimal invasiven TEPP / TEP-Technik informieren:

» Alle Vorteile der TEPP / TEP-Technik

Nur der Spezialist wird zum Experten

Persönliche Betreuung

Experte für Leistenbruch OperationDurch die langjährige Subspezialisierung auf die durchgeführten OP-Techniken mit den entsprechend sehr hohen Fallzahlen besteht ein großes Know-how und damit ein Höchstmaß an Sicherheit für ein gutes OP-Ergebnis. Untersuchung, Beratung und Operation als auch die Nachbehandlung werden prinzipiell persönlich von Dr. Höllenriegel vorgenommen. Er steht seinen OP-Patienten auch rund um die Uhr persönlich zur Verfügung.

Auch im Vorfeld bespricht Dr. Höllenriegel mit Ihnen Ihr Anliegen und Ihre Fragen telefonisch +49 (0)89363202 oder per E-Mail über unser Kontaktformular » Kontakt und Beratung. Nähere Informationen über Vita und Tätigkeitsbereich von Dr. Höllenriegel finden Sie unter » Arzt.

Privatpraxis

Dr. med. Klaus Höllenriegel

Facharzt für Chirurgie
Unfallchirurgie
Sportmedizin

Franz-Joseph-Straße 40
80801 München-Schwabing

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